Erlangen ist Deutschlands fahrradfreundlichste Stadt

München, 19. Februar 2015 (stmi). Erlangen ist laut heute veröffentlichtem Fahrradklima-Test des Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Clubs (ADFC) Deutschlands fahrradfreundlichste Stadt zwischen 100.000 und 200.000 Einwohner. Auf Platz drei des Rankings kommt Ingolstadt.

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© Bayerisches Staatsministerium des Innern, für Bau und Verkehr

"Das ist ein schöner Erfolg und eine verdiente Auszeichnung für die Fahrradstadt Erlangen", gratulierte Bayerns Innen- und Verkehrsminister Joachim Herrmann. "Erlangen ist damit das Aushängeschild für Bayern als Radlland Nummer Eins." Wie der Verkehrsminister betonte, werde er die Spitzenstellung Bayerns beim Radverkehr weiter deutlich ausbauen. "Mein Ziel ist, das Radfahren im Freistaat noch attraktiver machen." Wie Herrmann erläuterte, lasse er dazu bis Ende 2015 einen speziellen bayerischen Radverkehrsplan erarbeiten, um die Schwerpunkte der bayerischen Radverkehrsförderung zu bündeln. "Unter anderem stehen uns in diesem und in den kommenden vier Jahren mehr als 200 Millionen Euro für den Bau neuer Radwege im Zuge von Bundes- und Staatsstraßen zur Verfügung", so der Verkehrsminister. Außerdem setzt Herrmann auf den Bau von Radschnellwegen, die sich durch eine zügige Trassierung und eine bevorrechtigte oder niveaufreie Führung des Radverkehrs sowie breite Fahrbahnen auszeichnen.

200 Millionen Euro für neue Radwege

"Wo Radschnellwege sinnvoll sind, sollten diese auch gebaut werden. Wir unterstützen interessierte Kommunen tatkräftig bei der Umsetzung." Ein besonderes Potential für Radschnellwege sieht Herrmann beispielsweise im der Metropolregion Nürnberg. "Gerade im Städtedreieck Nürnberg-Fürth-Erlangen kann ich mir Radschnellwege gut vorstellen. Sie bringen viele Radlerinnen und Radler schnell, sicher und komfortabel an ihr Ziel. Das ist umweltfreundlich und entlastet den Straßenverkehr."