Neue Fahrzeuge für den Katastrophenschutz

Eichstätt, 2. Juli 2016 (stmi). In Eichstätt übergab Bayerns Innenstaatssekretär Gerhard Eck Feuerwehren und freiwilligen Hilfsorganisationen 46 Einsatzfahrzeuge für den Katastrophenschutz im Wert von knapp 6 Millionen Euro.

Innenstaatssekretär Eck bei der Übergabe eines neuen Einsatzfahrzeuges
© Christoph Schedensack

"Die Sicherheit unserer Bevölkerung hat für uns oberste Priorität. Bedrohungen wie beispielsweise der internationale Terrorismus oder der Klimawandel stellen die Sicherheitskräfte vor anspruchsvolle Herausforderungen. Eine effiziente Organisation, hochmotivierte Einsatzkräfte und modernste Ausstattung sind die Grundpfeiler unserer leistungsstarken Gefahrenabwehr und damit unserer hohen bayerischen Sicherheitsstandards“, betonte Eck. Im Doppelhaushalt 2009/2010 hat der Freistaat Bayern ein mehrjähriges Investitionsbeschaffungsprogramm mit einem Volumen von 40 Millionen Euro aufgelegt. Aus diesem Programm erhielten die freiwilligen Hilfsorganisationen bislang 57 Krankentransportwagen, 114 Mannschaftstransportwagen und 32 Gerätewagen Sanität. Die Feuerwehren wurden mit zwölf Gerätewagen Strahlenschutz, zehn Anhängern Dekontamination, drei Abrollbehälter Dekontamination und sechs Löschwasserfördersystemen ausgestattet. „Darüber hinaus finanzieren wir heuer allein für die freiwilligen Hilfsorganisationen 22 Mannschaftstransportwagen“, so Eck. Die Mannschaftstransportwagen werden nach einem abgestimmten Verteilungs- und Trägerschaftskonzept im Freistaat stationiert. Sie sollen die Einsatzkräfte im Bedarfsfall schnellstmöglich an Ort und Stelle bringen. Sie verfügen über modernste technische Ausrüstungsgegenstände, etwa über einen Notfallrucksack und werden in die Arbeit der Schnelleinsatzgruppen der freiwilligen Hilfsorganisationen im Betreuungsbereich eingebunden.

Dank an den Bund

Eck dankte auch dem Bund, der im Rahmen seiner Zuständigkeit für den Zivilschutz für die freiwilligen Hilfsorganisationen zwei Gerätewagen Sanität und für die Feuerwehr 19 Schlauchwagen Katastrophenschutz und drei Löschgruppenfahrzeuge Katastrophenschutz im Gesamtwert  von mehr als vier Millionen Euro finanziert hatte.  

Einmalig hohe Ehrenamtsquote

470.000 Einsatzkräfte sind in Bayern bei den Feuerwehren, den freiwilligen Hilfsorganisationen und dem Technischen Hilfswerk aktiv, rund 450.000 davon ehrenamtlich. Eck: "Kein anderes Land kann eine so hohe Ehrenamtsquote und damit auch eine so große integrative Kraft vorweisen wie Bayern. Dieses hohe ehrenamtliche Engagement ist von unschätzbarem Wert für unsere Gesellschaft." Eck dankte allen Einsatzkräften sehr herzlich dafür, dass sie sich mit außerordentlich großem Engagement um die Sicherheit und die Hilfe in der Not für unsere Bevölkerung kümmern.