Aktive Zentren: 29,4 Millionen Euro für die bayerischen Kommunen

München, 21. Mai 2015 (stmi). Mehr als 100 bayerische Städte und Gemeinden profitieren 2015 vom Bund-Länder-Städtebauförderprogramm 'Aktive Zentren'. Ein Großteil der Fördergelder fließt in den ländlichen Raum.

Kaiser-Max-Straße in Kaufbeuren
© SEP Baur & Deby

"In diesem Jahr können wir im Zentrenprogramm der Bund-Länder-Städtebauförderung 101 Städte und Gemeinden in Bayern mit rund 29,4 Millionen Euro von Bund und Freistaat unterstützen. Rund 59 Prozent dieser Mittel fließen in den ländlichen Raum. Zusammen mit den Investitionen der Kommunen ergibt sich zur Bewältigung struktureller Herausforderungen in den zentralen Stadt- und Ortsbereichen ein Gesamtinvestitionsvolumen von rund 49 Millionen Euro", teilte Innen- und Bauminister Joachim Herrmann anlässlich der Zuteilung der Mittel an die Programmkommunen mit. "Mit den Geldern des Zentrenprogramms unterstützen wir die Gemeinden bei der Bewältigung struktureller Schwierigkeiten in ihren zentralen Stadt- und Ortsbereichen. Im Mittelpunkt steht dabei besonders die Stärkung zentraler Versorgungsbereiche, die Funktionsverluste und Leerstände aufweisen."

Leben findet Innenstadt

Die Ziele des Programms 'Aktive Stadt- und Ortsteilzentren - Leben findet Innenstadt' orientieren sich an der Schaffung von Funktionsvielfalt und Versorgungssicherheit in den Zentren, an einem sozialen Zusammenhalt durch vielfältige Wohnformen und Infrastruktureinrichtungen, an der Aufwertung des öffentlichen Raums, der Pflege der Stadtbaukultur, der Optimierung einer stadtverträglichen Mobilität und der partnerschaftlichen Zusammenarbeit. Dabei tragen neben einer fundierten Bürgerbeteiligung integrierte städtebauliche Entwicklungskonzepte wesentlich zum Erfolg einer nachhaltigen Inwertsetzung der Zentren bei.

Die Übersicht der geförderten Maßnahmen in den bayerischen Programmkommunen finden Sie hier (PDF, 162 kB).