Fahrradfreundliche Kommunen

München, 15. Dezember 2014 (stmi). München, Herzogenaurach und Ismaning tragen ab heute den Titel 'Fahrradfreundliche Kommune'. Als Schirmherr der Arbeitsgemeinschaft fahrradfreundlicher Kommunen in Bayern (AGFK) hat Innen- und Verkehrsminister Joachim Herrmann die Auszeichnungen feierlich überreicht.

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© Bayerisches Staatsministerium des Innern, für Bau und Verkehr

"Sie haben bewiesen, dass bei Ihnen die Fahrradfreundlichkeit groß geschrieben wird. Denn diese Auszeichnung erhält man nur, wenn man die anspruchsvollen Kriterien der AGFK erfüllt", lobte Herrmann das kommunale Engagement im Rahmen eines Festakts in der Münchner Residenz. Die Förderung des Radverkehrs bildet für Herrmann einen Schwerpunkt in der bayerischen Verkehrspolitik. Der Innen- und Verkehrsminister hat zum Oktober 2014 eigens ein neues Sachgebiet für den Radverkehr im Bayerischen Staatsministerium des Innern, für Bau und Verkehr eingerichtet. Dort werden künftig alle Themen rund um den Radverkehr zusammengeführt und Lösungen weiterentwickelt.

200 Millionen Euro für den Radwegebau

"Unser Ziel ist es, den Radverkehrsanteil in Bayern weiter zu steigern", betonte Herrmann. Um dieses anspruchsvolle Ziel zu verwirklichen und die Attraktivität des Fahrrads weiter zu verbessern, wird der Freistaat Bayern in den kommenden fünf Jahren 200 Millionen Euro in den Bau von Radwegen an Bundes- und Staatsstraßen investieren. Die 38 in der AGFK zusammengeschlossenen Kommunen sind dabei für das Innen- und Verkehrsministerium wichtige Partner, wenn es darum geht, den Anteil des Radverkehrs kontinuierlich zu erhöhen. "Unsere Zusammenarbeit und Partnerschaft ist unverzichtbar. Deshalb werden wir die AGFK im kommenden Jahr mit 130.000 Euro unterstützen", kündigte Herrmann an.

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