'holzimpuls – kommunales Bauen'

Schweinfurt, 20. November 2014 (stmi). Innen- und Baustaatssekretär Gerhard Eck hat bei der Fachtagung 'holzimpuls – kommunales Bauen' in Oberschwarzach die positiven Eigenschaften des Baustoffes 'Holz' hervorgehoben.

Innen- und Baustaatssekretär Gerhard Eck bei der Fachtagung 'holzimpuls – kommunales Bauen' in Oberschwarzach
© Trägerverein Steigerwald-Zentrum

"Holz ist ganz klar der nachwachsende Baustoff der Zukunft", so Eck. "Denn Holzbauten können einen wichtigen Beitrag für energieeffizientes und ressourcenschonendes Bauen leisten." Als Beispiel nannte Eck das Modellvorhaben 'Energieeffizenter Wohnungsbau', bei dem vier der neun Pilotprojekte auf Holz setzen und die Anforderungen der Energieeinsparverordnung weit übertreffen. Außerdem werde mit Holz und Holzwerkstoffen auf längere Frist klimaschädliches CO2 gebunden. Für Eck ist es daher nicht verwunderlich, dass sich in Bayern seit Anfang der neunziger Jahre der Anteil von Ein- und Zweifamilienhäusern in Holzbauweise von 7,5 Prozent auf 17,5 Prozent mehr als verdoppelt hat: "Vor allem auch beim Wärmeschutz können Holzbausysteme inzwischen Maßstäbe setzen."

Wichtiger Baustoff für die Staatsbauverwaltung

Holz ist nach den Worten Ecks auch für die bayerische Staatsbauverwaltung ein wichtiger Baustoff: "Wir setzen Holz überall dort ein, wo es insbesondere aus architektonischer, funktioneller, konstruktiver und wirtschaftlicher Sicht sinnvoll ist." Zum Beispiel bei folgenden aktuellen Bauprojekten wurden jeweils Tragwerk, Fassade und Innenausbau in Holzbauweise errichtet:

  • Neubau für das Finanzamt Garmisch-Partenkirchen, ausgezeichnet mit dem Deutschen Holzbaupreis 2013
  • Interims-Hörsaalgebäude für die TU München, ebenfalls ausgezeichnet mit dem Deutschen Holzbaupreis 2013
  • 'Grünes Zentrum' in Puch
  • Neubau für das Amt für Ländliche Entwicklung in Tirschenreuth
  • Haus der Berge in Berchtesgaden.